Soziales Kompetenztraining

Kaum ein Thema hat in den letzten Jahren so viel an Bedeutung gewonnen, wie die Gewalt an Schulen. Gewalt-, und Aggressionshandlungen gewinnen auch im schulischen Kontext immer mehr an Gewicht. Soziale Kompetenz wird in der Schule dringend benötigt. Um langfristig das Auftreten von Gewalt- und Aggressionshandlungen unter SchülerInnen zu reduzieren sind Präventive-Maßnahmen erforderlich. Aus diesem Grund bieten wir Soziale Kompetenstrainings unterschiedlichster Art an.

Für Schulklassen und kleine Gruppen

Durch langjährige Erfahrungen in diesem Bereich bieten wir soziales Kompetenztraining für die Jahrgänge 1 bis 6 ganz individuell an ihrer Schule. Es kann jahrgangsweise in aufeinander aufbauenden Blöcken durchgeführt werden. Wir arbeiten eng mit den zuständigen KlassenlehrerInnen zusammen, damit unsere Arbeit im Unterricht fortgesetzt werden kann.

Inhalten unserer Arbeit sind unter anderem:

Zielsetzungen:

Schüler/innen sollen über eine differenzierte soziale Wahrnehmung befähigt werden.

Dazu gehören,

  • Körpersignale sicherer zu interpretieren
  • eigene Bedürfnisse in nicht-aggressiver Weise durchzusetzen
  • kooperierende Verhaltensweisen kennen zu lernen und umzusetzen
  • Folgen eigenen Handelns einzuschätzen.

Lehrer/innen sollen Methoden zur Problembearbeitung in ihren Klassen kennen lernen.

Umsetzung:

Zeitlich umfangreiche Sozialtrainingsprogramme während der Unterrichtszeit, durchgeführt von Dipl. Sozialpädagoginnen mit qualifiziertem Erfahrungshintergrund.

Inhaltliche Schwerpunkte:

Verbesserung einer differenzierten sozialen Wahrnehmung

  • Fremdwahrnehmung
  • Selbstwahrnehmung
  • Verknüpfung von Fremd- und Selbstwahrnehmung

Gefühle

  • erkennen
  • benennen
  • zeigen

Körpersignale

  • erkennen
  • benennen

Zusammenspiel von Gefühl und Körpersignal
„gemeinsam statt einsam”

  • ein Problem – nur eine Lösung
  • Entstehung von Konflikten
  • Lösen von Konflikten
  • angemessene Selbstbehauptung
  • Kooperation
  • Einfühlungsvermögen
  • Streitanteile

Streitschlichtung/Mediation

Streitschichten/Mediation nach dem Bensberger Modell:

Wir sind ausgebildete Mediatoren nach dem Bensberger Modell.

Das Bensberger Mediations-Modell

wird getragen von einem Welt- und Menschenbild, das aus dem ethischen Selbstverständnis von Mediation und christlichem Gedankengut erwächst. Das Menschenbild ist geprägt von Selbstverantwortung, Gewaltlosigkeit und Bereitschaft zum Umdenken.

Für die Praxis heißt das:

  • Mediation ist nicht nur eine Methode, sondern impliziert auch eine bestimmte Haltung.
  • Personen, die Mediation anwenden, orientieren ihr Denken neu.
  • Sie bleiben nicht fixiert auf Vorurteile. Sie wagen es, in einen Dialog zu treten: Wie können wir es schaffen, miteinander etwas kreativ zu gestalten, statt uns im Gegeneinander ständig zu verletzen oder uns zu vernichten?
  • Mediation beginnt bei jedem von uns selbst.

Das Bensberger Mediations-Modell realisiert das Leitbild einer konstruktiven Konfliktkultur durch:

  • Zulassen von Anderssein und Unterschieden;
  • Bereitschaft zum Umdenken;
  • Verlangsamung des Lösungsprozesses;
  • Dialog orientiertes Gespräch;
  • Gewaltloses Handeln;
  • Partizipation;
  • Eigenverantwortlichkeit;
  • Empathie."                                    

aus dem  Leitfaden des Bensberger Modells